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ArbGG § 106 Beweisaufnahme

Arbeitsgerichtsgesetz

(1) Das Schiedsgericht kann Beweise erheben, soweit die Beweismittel ihm zur Verfügung gestellt werden. Zeugen und Sachverständige kann das Schiedsgericht nicht beeidigen, eidesstattliche Versicherungen nicht verlangen oder entgegennehmen.

(2) Hält das Schiedsgericht eine Beweiserhebung für erforderlich, die es nicht vornehmen kann, so ersucht es um die Vornahme den Vorsitzenden desjenigen Arbeitsgerichts oder, falls dies aus Gründen der örtlichen Lage zweckmäßiger ist, dasjenige Amtsgericht, in dessen Bezirk die Beweisaufnahme erfolgen soll. Entsprechend ist zu verfahren, wenn das Schiedsgericht die Beeidigung eines Zeugen oder Sachverständigen gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1 für notwendig oder eine eidliche Parteivernehmung für sachdienlich erachtet. Die durch die Rechtshilfe entstehenden baren Auslagen sind dem Gericht zu ersetzen; § 22 Abs. 1 und § 29 des Gerichtskostengesetzes finden entsprechende Anwendung.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Unknown court (5. Senat) - 5 AZR 110/21
21. Juli 2021
5 AZR 110/21 21. Juli 2021
Urteil vom Unknown court (5. Senat) - 5 AZR 572/20
21. Juli 2021
5 AZR 572/20 21. Juli 2021
Urteil vom Hessisches Landesarbeitsgericht (3. Berufungskammer) - 3 Sa 927/18
10. Juli 2020
3 Sa 927/18 10. Juli 2020
Urteil vom Bundesarbeitsgericht (6. Senat) - 6 AZR 474/16
20. September 2017
6 AZR 474/16 20. September 2017
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (5. Kammer) - 5 Sa 217/14
7. August 2014
5 Sa 217/14 7. August 2014
Urteil vom Bundesarbeitsgericht (7. Senat) - 7 AZR 626/10
15. Februar 2012
7 AZR 626/10 15. Februar 2012
Urteil vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (26. Kammer) - 26 Sa 1400/11
13. Oktober 2011
26 Sa 1400/11 13. Oktober 2011
Beschluss vom Bundesarbeitsgericht (7. Senat) - 7 ABR 73/09
8. September 2010
7 ABR 73/09 8. September 2010