BGB § 2059 Haftung bis zur Teilung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Bis zur Teilung des Nachlasses kann jeder Miterbe die Berichtigung der Nachlassverbindlichkeiten aus dem Vermögen, das er außer seinem Anteil an dem Nachlass hat, verweigern. Haftet er für eine Nachlassverbindlichkeit unbeschränkt, so steht ihm dieses Recht in Ansehung des seinem Erbteil entsprechenden Teils der Verbindlichkeit nicht zu.

(2) Das Recht der Nachlassgläubiger, die Befriedigung aus dem ungeteilten Nachlass von sämtlichen Miterben zu verlangen, bleibt unberührt.

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Beschluss vom Bundesgerichtshof (Senat für Notarsachen) - NotSt (Brfg) 2/16
24. Juli 2017
NotSt (Brfg) 2/16 24. Juli 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 348/13
4. Juni 2014
IV ZR 348/13 4. Juni 2014
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (2. Zivilsenat) - 2 Wx 64/13, 2 Wx 65/13
6. November 2013
2 Wx 64/13, 2 Wx 65/13 6. November 2013
Beschluss vom Bundessozialgericht (12. Senat) - B 12 SF 1/11 S
15. Juli 2011
B 12 SF 1/11 S 15. Juli 2011
Urteil vom Bundessozialgericht (10. Senat) - B 10 LW 2/09 R
25. Februar 2010
B 10 LW 2/09 R 25. Februar 2010