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BGB § 2101 Noch nicht gezeugter Nacherbe

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist eine zur Zeit des Erbfalls noch nicht gezeugte Person als Erbe eingesetzt, so ist im Zweifel anzunehmen, dass sie als Nacherbe eingesetzt ist. Entspricht es nicht dem Willen des Erblassers, dass der Eingesetzte Nacherbe werden soll, so ist die Einsetzung unwirksam.

(2) Das Gleiche gilt von der Einsetzung einer juristischen Person, die erst nach dem Erbfall zur Entstehung gelangt; die Vorschrift des § 84 bleibt unberührt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 48/24
26. Juni 2025
V ZB 48/24 26. Juni 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 46/24
22. Mai 2025
V ZB 46/24 22. Mai 2025
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 305/21
12. August 2021
1 W 305/21 12. August 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig (3. Zivilsenat) - 3 W 19/20
8. Juli 2020
3 W 19/20 8. Juli 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 216/02
10. Februar 2003
15 W 216/02 10. Februar 2003