Hat der Erblasser eine ihm zustehende Forderung vermacht, so ist, wenn vor dem Erbfall die Leistung erfolgt und der geleistete Gegenstand noch in der Erbschaft vorhanden ist, im Zweifel anzunehmen, dass dem Bedachten dieser Gegenstand zugewendet sein soll. War die Forderung auf die Zahlung einer Geldsumme gerichtet, so gilt im Zweifel die entsprechende Geldsumme als vermacht, auch wenn sich eine solche in der Erbschaft nicht vorfindet.
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BGB § 2173 Forderungsvermächtnis
Bürgerliches Gesetzbuch
Referenzen
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Zitiert von
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 117/22
9. Februar 2023
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10 U 117/22 | 9. Februar 2023 |
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Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (10. Zivilsenat) - 10 U 200/20
5. April 2022
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10 U 200/20 | 5. April 2022 |
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Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (5. Zivilsenat) - 5 U 22/21
17. Dezember 2021
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5 U 22/21 | 17. Dezember 2021 |
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Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 9 U 152/04
24. März 2005
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9 U 152/04 | 24. März 2005 |