Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

BGB § 241a Unbestellte Leistungen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Durch die Lieferung beweglicher Sachen, die nicht auf Grund von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder anderen gerichtlichen Maßnahmen verkauft werden (Waren), oder durch die Erbringung sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an den Verbraucher wird ein Anspruch gegen den Verbraucher nicht begründet, wenn der Verbraucher die Waren oder sonstigen Leistungen nicht bestellt hat.

(2) Gesetzliche Ansprüche sind nicht ausgeschlossen, wenn die Leistung nicht für den Empfänger bestimmt war oder in der irrigen Vorstellung einer Bestellung erfolgte und der Empfänger dies erkannt hat oder bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte erkennen können.

(3) Von den Regelungen dieser Vorschrift darf nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden. Die Regelungen finden auch Anwendung, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen umgangen werden.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Bamberg - 4 U 43/25 e
22. Dezember 2025
4 U 43/25 e 22. Dezember 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (16. Zivilsenat) - 16 U 22/24
28. Mai 2025
16 U 22/24 28. Mai 2025
Gerichtsbescheid vom Verwaltungsgericht Freiburg (9. Kammer) - 9 K 2585/24
11. September 2024
9 K 2585/24 11. September 2024
Urteil vom Landgericht Kaiserslautern (4. Zivilkammer) - 4 O 654/23
25. April 2024
4 O 654/23 25. April 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - XI ZR 98/22
26. September 2023
XI ZR 98/22 26. September 2023
Urteil vom Landgericht Berlin (67. Zivilkammer) - 67 S 12/23
23. Mai 2023
67 S 12/23 23. Mai 2023
Urteil vom Verwaltungsgericht Freiburg (9. Kammer) - 9 K 385/23
17. Mai 2023
9 K 385/23 17. Mai 2023
Urteil vom Bundesgerichtshof - I ZR 241/19
10. November 2022
I ZR 241/19 10. November 2022
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 4 StR 268/22
25. Oktober 2022
4 StR 268/22 25. Oktober 2022
Urteil vom Amtsgericht Charlottenburg - 209 C 5/19
23. August 2019
209 C 5/19 23. August 2019