BGB § 536b Kenntnis des Mieters vom Mangel bei Vertragsschluss oder Annahme

Bürgerliches Gesetzbuch

Kennt der Mieter bei Vertragsschluss den Mangel der Mietsache, so stehen ihm die Rechte aus den §§ 536 und 536a nicht zu. Ist ihm der Mangel infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben, so stehen ihm diese Rechte nur zu, wenn der Vermieter den Mangel arglistig verschwiegen hat. Nimmt der Mieter eine mangelhafte Sache an, obwohl er den Mangel kennt, so kann er die Rechte aus den §§ 536 und 536a nur geltend machen, wenn er sich seine Rechte bei der Annahme vorbehält.

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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 18 K 3108/17
10. Juli 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 U 79/19
9. Juli 2020
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Anerkenntnisurteil vom Oberlandesgericht Hamm - 30 U 107/19
8. April 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 U 73/12
25. Februar 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 84/14
14. Oktober 2015
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Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig (9. Zivilsenat) - 9 U 196/14
17. September 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 15/12
5. November 2014
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Urteil vom Amtsgericht Köln - 142 C 574/12
26. August 2013
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3. März 2011
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Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 13 U 190/2002; 13 U 190/02
19. Februar 2003
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