BGB § 551 Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat der Mieter dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten, so darf diese vorbehaltlich des Absatzes 3 Satz 4 höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete ohne die als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen.

(2) Ist als Sicherheit eine Geldsumme bereitzustellen, so ist der Mieter zu drei gleichen monatlichen Teilzahlungen berechtigt. Die erste Teilzahlung ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die weiteren Teilzahlungen werden zusammen mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig.

(3) Der Vermieter hat eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die Vertragsparteien können eine andere Anlageform vereinbaren. In beiden Fällen muss die Anlage vom Vermögen des Vermieters getrennt erfolgen und stehen die Erträge dem Mieter zu. Sie erhöhen die Sicherheit. Bei Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim besteht für den Vermieter keine Pflicht, die Sicherheitsleistung zu verzinsen.

(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 56/17
26. April 2018
IX ZR 56/17 26. April 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 13/17
8. November 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 33/16
13. Juli 2017
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 76/16
14. Juni 2017
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (8. Zivilsenat) - 8 U 46/16
10. Mai 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 45/15
16. März 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 222/15
5. Oktober 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 223/15
5. Oktober 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 126/15
18. Februar 2016
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 324/14
9. Juni 2015
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