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BGB § 551 Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat der Mieter dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten, so darf diese vorbehaltlich des Absatzes 3 Satz 4 höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete ohne die als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen.

(2) Ist als Sicherheit eine Geldsumme bereitzustellen, so ist der Mieter zu drei gleichen monatlichen Teilzahlungen berechtigt. Die erste Teilzahlung ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die weiteren Teilzahlungen werden zusammen mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig.

(3) Der Vermieter hat eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die Vertragsparteien können eine andere Anlageform vereinbaren. In beiden Fällen muss die Anlage vom Vermögen des Vermieters getrennt erfolgen und stehen die Erträge dem Mieter zu. Sie erhöhen die Sicherheit. Bei Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim besteht für den Vermieter keine Pflicht, die Sicherheitsleistung zu verzinsen.

(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

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Endurteil vom Oberlandesgericht München - 32 U 1397/25 e
13. November 2025
32 U 1397/25 e 13. November 2025
Urteil vom Amtsgericht Rheine - 10 C 78/24
12. Juni 2025
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Urteil vom Landgericht München II - 43 O 10149/24
24. April 2025
43 O 10149/24 24. April 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 184/23
10. Juli 2024
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 52/23
15. Mai 2024
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Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 24 U 233/22
16. April 2024
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Urteil vom Amtsgericht Paderborn - 51 C 135/23
8. April 2024
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Urteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 79/22
6. März 2024
VIII ZR 79/22 6. März 2024
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 AS 913/23 B
2. November 2023
L 2 AS 913/23 B 2. November 2023
Beschluss vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 45/22
10. Oktober 2023
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