BGB § 651i Rücktritt vor Reisebeginn

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten.

(2) Tritt der Reisende vom Vertrag zurück, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er kann jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.

(3) Im Vertrag kann für jede Reiseart unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und des durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen gewöhnlich möglichen Erwerbs ein Vomhundertsatz des Reisepreises als Entschädigung festgesetzt werden.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Finanzgericht Hamburg (3. Senat) - 3 K 77/17
12. Juni 2018
3 K 77/17 12. Juni 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 44/17
16. Januar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 107/15
27. September 2016
X ZR 107/15 27. September 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 122/13
3. November 2015
X ZR 122/13 3. November 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 13/14
9. Dezember 2014
X ZR 13/14 9. Dezember 2014
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 85/12
9. Dezember 2014
X ZR 85/12 9. Dezember 2014
Urteil vom Finanzgericht Rheinland-Pfalz (6. Senat) - 6 K 2092/13
7. August 2014
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