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BGB § 656c Lohnanspruch bei Tätigkeit für beide Parteien

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Lässt sich der Makler von beiden Parteien des Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus einen Maklerlohn versprechen, so kann dies nur in der Weise erfolgen, dass sich die Parteien in gleicher Höhe verpflichten. Vereinbart der Makler mit einer Partei des Kaufvertrags, dass er für diese unentgeltlich tätig wird, kann er sich auch von der anderen Partei keinen Maklerlohn versprechen lassen. Ein Erlass wirkt auch zugunsten des jeweils anderen Vertragspartners des Maklers. Von Satz 3 kann durch Vertrag nicht abgewichen werden.

(2) Ein Maklervertrag, der von Absatz 1 Satz 1 und 2 abweicht, ist unwirksam. § 654 bleibt unberührt.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig - 9 U 69/25
18. Dezember 2025
9 U 69/25 18. Dezember 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig - 9 U 71/25
18. Dezember 2025
9 U 71/25 18. Dezember 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 11 U 23/25
2. Oktober 2025
11 U 23/25 2. Oktober 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 11 U 69/24
20. März 2025
11 U 69/24 20. März 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - I ZR 32/24
6. März 2025
I ZR 32/24 6. März 2025
Urteil vom Finanzgericht München - 4 K 236/22
9. Oktober 2024
4 K 236/22 9. Oktober 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 24 U 32/24
6. August 2024
24 U 32/24 6. August 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 24 U 132/23
27. Juni 2024
24 U 132/23 27. Juni 2024
Urteil vom Landgericht GieBen (2. Zivilkammer) - 2 O 135/23
14. Juni 2024
2 O 135/23 14. Juni 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - I ZR 185/22
21. März 2024
I ZR 185/22 21. März 2024