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BGB § 728 Ansprüche des ausgeschiedenen Gesellschafters

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vereinbart ist, ist die Gesellschaft verpflichtet, den ausgeschiedenen Gesellschafter von der Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu befreien und ihm eine dem Wert seines Anteils angemessene Abfindung zu zahlen. Sind Verbindlichkeiten der Gesellschaft noch nicht fällig, kann die Gesellschaft dem Ausgeschiedenen Sicherheit leisten, statt ihn von der Haftung nach § 721 zu befreien.

(2) Der Wert des Gesellschaftsanteils ist, soweit erforderlich, im Wege der Schätzung zu ermitteln.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 32/24
20. März 2025
V ZB 32/24 20. März 2025
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (9. Zivilsenat) - 9 U 15/24
15. Januar 2025
9 U 15/24 15. Januar 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 102/23
17. Juni 2024
8 U 102/23 17. Juni 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (10. Zivilsenat) - 10 U 103/23
26. März 2024
10 U 103/23 26. März 2024
Urteil vom Verwaltungsgericht München - M 28 K 20.798
17. Mai 2023
M 28 K 20.798 17. Mai 2023
Urteil vom Bundesfinanzhof - IV R 18/19
29. September 2022
IV R 18/19 29. September 2022
Beschluss vom Unknown court (9. Zivilsenat) - IX ZB 4/18
17. Dezember 2020
IX ZB 4/18 17. Dezember 2020
Urteil vom Unknown court (5. Zivilsenat) - V ZR 250/19
3. Juli 2020
V ZR 250/19 3. Juli 2020
Urteil vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (24. Senat) - L 24 KA 47/16
13. September 2019
L 24 KA 47/16 13. September 2019
Urteil vom Unknown court (6. Senat) - 6 AZR 459/18
13. Juni 2019
6 AZR 459/18 13. Juni 2019