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BNatSchG 2009 § 67 Befreiungen

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege

(1) Von den Geboten und Verboten dieses Gesetzes, in einer Rechtsverordnung auf Grund des § 57 sowie nach dem Naturschutzrecht der Länder kann auf Antrag Befreiung gewährt werden, wenn

1.
dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, notwendig ist oder
2.
die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist.
Im Rahmen des Kapitels 5 gilt Satz 1 nur für die §§ 39 und 40, 42 und 43.

(2) Von den Verboten des § 33 Absatz 1 Satz 1 und des § 44 sowie von Geboten und Verboten im Sinne des § 32 Absatz 3 kann auf Antrag Befreiung gewährt werden, wenn die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde. Im Fall des Verbringens von Tieren oder Pflanzen aus dem Ausland wird die Befreiung vom Bundesamt für Naturschutz gewährt.

(3) Die Befreiung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden. § 15 Absatz 1 bis 4 und Absatz 6 sowie § 17 Absatz 5 und 7 finden auch dann Anwendung, wenn kein Eingriff in Natur und Landschaft im Sinne des § 14 vorliegt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 4 B 450/26
30. April 2026
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (3. Senat) - 3 L 162/24.Z
11. Februar 2026
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Freiburg (6. Kammer) - 6 K 5723/25
5. Januar 2026
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Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (8. Senat) - 8 S 494/24
11. Dezember 2025
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Urteil vom Verwaltungsgericht Karlsruhe (2. Kammer) - 2 K 5156/25
3. Dezember 2025
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Urteil vom Thüringer Oberverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 KO 291/21
2. Dezember 2025
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Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (5. Senat) - 5 KN 36/21
19. November 2025
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Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (5. Senat) - 5 KN 31/21
19. November 2025
5 KN 31/21 19. November 2025
Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (5. Senat) - 5 KN 37/21
19. November 2025
5 KN 37/21 19. November 2025
Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht - 7 B 2.25
7. November 2025
7 B 2.25 7. November 2025