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BVG § 31

Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges

(1) Beschädigte erhalten eine monatliche Grundrente bei einem Grad der Schädigungsfolgen

von  30 in Höhe von 141 Euro, von  40 in Höhe von 193 Euro, von  50 in Höhe von 258 Euro, von  60 in Höhe von 326 Euro, von  70 in Höhe von 452 Euro, von  80 in Höhe von 547 Euro, von  90 in Höhe von 657 Euro, von 100 in Höhe von 736 Euro.
Die Grundrente erhöht sich für Schwerbeschädigte, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, bei einem Grad der Schädigungsfolgen von 50 und 60 um 29 Euro, von 70 und 80 um 36 Euro, von mindestens 90 um 44 Euro.

(2) Schwerbeschädigung liegt vor, wenn ein Grad der Schädigungsfolgen von mindestens 50 festgestellt ist.

(3) Beschädigte, bei denen Blindheit als Folge einer Schädigung anerkannt ist, erhalten stets die Rente nach einem Grad der Schädigungsfolgen von 100. Beschädigte mit Anspruch auf eine Pflegezulage gelten stets als Schwerbeschädigte. Sie erhalten mindestens eine Versorgung nach einem Grad der Schädigungsfolgen von 50.

(4) Beschädigte mit einem Grad der Schädigungsfolgen von 100, die durch die anerkannten Schädigungsfolgen gesundheitlich außergewöhnlich betroffen sind, erhalten eine monatliche Schwerstbeschädigtenzulage, die in folgenden Stufen gewährt wird:

Stufe I  85 Euro, Stufe II 175 Euro, Stufe III 261 Euro, Stufe IV 350 Euro, Stufe V 435 Euro, Stufe VI 525 Euro.
Die Bundesregierung wird ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung den Personenkreis, der durch seine Schädigungsfolgen außergewöhnlich betroffen ist, sowie seine Einordnung in die Stufen I bis VI näher zu bestimmen.

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