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FamFG § 69 Beschwerdeentscheidung

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

(1) Das Beschwerdegericht hat in der Sache selbst zu entscheiden. Es darf die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und des Verfahrens nur dann an das Gericht des ersten Rechtszugs zurückverweisen, wenn dieses in der Sache noch nicht entschieden hat. Das Gleiche gilt, soweit das Verfahren an einem wesentlichen Mangel leidet und zur Entscheidung eine umfangreiche oder aufwändige Beweiserhebung notwendig wäre und ein Beteiligter die Zurückverweisung beantragt. Das Gericht des ersten Rechtszugs hat die rechtliche Beurteilung, die das Beschwerdegericht der Aufhebung zugrunde gelegt hat, auch seiner Entscheidung zugrunde zu legen.

(2) Der Beschluss des Beschwerdegerichts ist zu begründen.

(3) Für die Beschwerdeentscheidung gelten im Übrigen die Vorschriften über den Beschluss im ersten Rechtszug entsprechend.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 230/18
10. Oktober 2018
XII ZB 230/18 10. Oktober 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 10/18
15. August 2018
XII ZB 10/18 15. August 2018
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 438/17
27. Juni 2018
34 Wx 438/17 27. Juni 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 503/17
14. März 2018
XII ZB 503/17 14. März 2018
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (6. Zivilsenat) - 6 W 19/18
8. Februar 2018
6 W 19/18 8. Februar 2018
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (6. Zivilsenat) - 6 W 8/18
31. Januar 2018
6 W 8/18 31. Januar 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 420/16
27. September 2017
XII ZB 420/16 27. September 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 16/17
30. August 2017
XII ZB 16/17 30. August 2017
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (1. Senat für Familiensachen) - 8 UF 131/17
28. August 2017
8 UF 131/17 28. August 2017
Beschluss vom Oberlandesgericht Oldenburg (5. Senat für Familiensachen) - 14 UF 39/17
2. August 2017
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