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FGO § 119

Finanzgerichtsordnung

Ein Urteil ist stets als auf der Verletzung von Bundesrecht beruhend anzusehen, wenn

1.
das erkennende Gericht nicht vorschriftsmäßig besetzt war,
2.
bei der Entscheidung ein Richter mitgewirkt hat, der von der Ausübung des Richteramts kraft Gesetzes ausgeschlossen oder wegen Besorgnis der Befangenheit mit Erfolg abgelehnt war,
3.
einem Beteiligten das rechtliche Gehör versagt war,
4.
ein Beteiligter im Verfahren nicht nach Vorschrift des Gesetzes vertreten war, außer wenn er der Prozeßführung ausdrücklich oder stillschweigend zugestimmt hat,
5.
das Urteil auf eine mündliche Verhandlung ergangen ist, bei der die Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens verletzt worden sind, oder
6.
die Entscheidung nicht mit Gründen versehen ist.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Finanzgericht Nürnberg - 1 K 1572/20
12. Dezember 2023
1 K 1572/20 12. Dezember 2023
Urteil vom Finanzgericht Köln - 7 K 1203/21
25. Mai 2023
7 K 1203/21 25. Mai 2023
Urteil vom Finanzgericht Köln - 7 K 1828/21
25. Mai 2023
7 K 1828/21 25. Mai 2023
Urteil vom Finanzgericht München - 12 K 977/20
18. April 2023
12 K 977/20 18. April 2023
Urteil vom Finanzgericht Hamburg (1. Senat) - 1 K 54/15
12. Oktober 2017
1 K 54/15 12. Oktober 2017
Beschluss vom Bundesfinanzhof (4. Senat) - IV B 48/11
16. Mai 2012
IV B 48/11 16. Mai 2012
Beschluss vom Bundesfinanzhof (10. Senat) - X B 56/11
11. April 2012
X B 56/11 11. April 2012
Beschluss vom Bundesfinanzhof (9. Senat) - IX B 120/11
29. März 2012
IX B 120/11 29. März 2012
Beschluss vom Bundesfinanzhof (1. Senat) - I B 109/11
26. März 2012
I B 109/11 26. März 2012
Beschluss vom Bundesfinanzhof (5. Senat) - V B 111/10
14. März 2012
V B 111/10 14. März 2012