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HGB § 61

Handelsgesetzbuch

(1) Verletzt der Handlungsgehilfe die ihm nach § 60 obliegende Verpflichtung, so kann der Prinzipal Schadensersatz fordern; er kann statt dessen verlangen, daß der Handlungsgehilfe die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung des Prinzipals eingegangen gelten lasse und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgebe oder seinen Anspruch auf die Vergütung abtrete.

(2) Die Ansprüche verjähren in drei Monaten von dem Zeitpunkt an, in welchem der Prinzipal Kenntnis von dem Abschluss des Geschäfts erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste; sie verjähren ohne Rücksicht auf diese Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis in fünf Jahren von dem Abschluss des Geschäfts an.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 4 Sa 623/23
6. November 2024
4 Sa 623/23 6. November 2024
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (5. Kammer) - 5 Sa 89/23
26. März 2024
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Teilurteil vom Oberlandesgericht Köln - 15 U 314/19
6. Februar 2024
15 U 314/19 6. Februar 2024
Urteil vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf - 12 Sa 262/23
25. Oktober 2023
12 Sa 262/23 25. Oktober 2023
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (2. Kammer) - 2 Sa 17/23
27. Juni 2023
2 Sa 17/23 27. Juni 2023
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (2. Kammer) - 2 Sa 112/22
28. März 2023
2 Sa 112/22 28. März 2023
Urteil vom Arbeitsgericht Solingen - 1 Ca 826/22
14. März 2023
1 Ca 826/22 14. März 2023
Urteil vom Landesarbeitsgericht Hamm - 18 SaGa 16/22
15. Dezember 2022
18 SaGa 16/22 15. Dezember 2022
Urteil vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (21. Kammer) - 21 Sa 2/22
5. September 2022
21 Sa 2/22 5. September 2022
Urteil vom Landgericht Marburg (4.. Kammer für Handelssachen) - 4 O 12/21
5. Mai 2022
4 O 12/21 5. Mai 2022