HGB § 61

Handelsgesetzbuch

(1) Verletzt der Handlungsgehilfe die ihm nach § 60 obliegende Verpflichtung, so kann der Prinzipal Schadensersatz fordern; er kann statt dessen verlangen, daß der Handlungsgehilfe die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung des Prinzipals eingegangen gelten lasse und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgebe oder seinen Anspruch auf die Vergütung abtrete.

(2) Die Ansprüche verjähren in drei Monaten von dem Zeitpunkt an, in welchem der Prinzipal Kenntnis von dem Abschluss des Geschäfts erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste; sie verjähren ohne Rücksicht auf diese Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis in fünf Jahren von dem Abschluss des Geschäfts an.

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Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen (2. Kammer) - 2 Sa 945/17
31. Januar 2018
2 Sa 945/17 31. Januar 2018
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (3. Kammer) - 3 SaGa 7/16
19. April 2017
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt (6. Kammer) - 6 Sa 45/14
11. April 2016
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen (7. Kammer) - 7 Sa 1690/14
12. November 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt (6. Kammer) - 6 Sa 492/13
17. Februar 2015
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Teilurteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (6. Kammer) - 6 Sa 402/14
27. Januar 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (3. Kammer) - 3 Sa 80/08
18. Juli 2008
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