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InsO § 77 Feststellung des Stimmrechts

Insolvenzordnung

(1) Ein Stimmrecht gewähren die Forderungen, die angemeldet und weder vom Insolvenzverwalter noch von einem stimmberechtigten Gläubiger bestritten worden sind. Nachrangige Gläubiger sind nicht stimmberechtigt.

(2) Die Gläubiger, deren Forderungen bestritten werden, sind stimmberechtigt, soweit sich in der Gläubigerversammlung der Verwalter und die erschienenen stimmberechtigten Gläubiger über das Stimmrecht geeinigt haben. Kommt es nicht zu einer Einigung, so entscheidet das Insolvenzgericht. Es kann seine Entscheidung auf den Antrag des Verwalters oder eines in der Gläubigerversammlung erschienenen Gläubigers ändern.

(3) Absatz 2 gilt entsprechend

1.
für die Gläubiger aufschiebend bedingter Forderungen;
2.
für die absonderungsberechtigten Gläubiger.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 3 ORs 18/24
2. Oktober 2024
3 ORs 18/24 2. Oktober 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - IX ZB 23/23
25. April 2024
IX ZB 23/23 25. April 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - IX ZB 29/22
23. November 2023
IX ZB 29/22 23. November 2023
Beschluss vom Unknown court (9. Zivilsenat) - IX ZB 38/18
17. Dezember 2020
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Beschluss vom Amtsgericht Münster - 77 IN 53/13
18. Dezember 2015
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Beschluss vom Landgericht Bonn - 6 T 22/14
30. Januar 2014
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Beschluss vom Landgericht Stendal (5. Zivilkammer) - 25 T 184/12
22. Oktober 2012
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2. Mai 2012
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Beschluss vom Amtsgericht Göttingen - 71 IN 151/07
28. Juli 2009
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