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MsV § 14 Datenauswertung bei der Regressionsanalyse

Verordnung über den Inhalt und das Verfahren zur Erstellung und zur Anpassung von Mietspiegeln sowie zur Konkretisierung der Grundsätze für qualifizierte Mietspiegel

(1) Wird die ortsübliche Vergleichsmiete nach der Regressionsanalyse ermittelt, so sind wohnwertrelevante gesetzliche Merkmale daraufhin zu untersuchen, ob sie einen statistisch signifikanten Einfluss auf den Mietpreis haben mit dem Ziel, den Zusammenhang zwischen der Miethöhe und der gesetzlichen wohnwertrelevanten Merkmale möglichst gut zu beschreiben. Außergesetzliche Merkmale können insbesondere zur Wahl des Regressionsmodells und bei der Bemessung von Spannen nach § 16 Absatz 3 herangezogen werden.

(2) In der Dokumentation ist darzustellen und zu erläutern,

1.
welche Regressionsfunktion der Analyse zugrunde liegt,
2.
welche Merkmale sich mit welchem Einfluss auf die Miethöhe auswirken, ob dieser Einfluss statistisch signifikant ist und welches Signifikanzniveau dabei zugrunde gelegt wird,
3.
wie hoch der Erklärungsgehalt der verwendeten Regressionsfunktion ist und
4.
inwieweit die tatsächlich vorgefundenen Mieten von den Ergebniswerten der Regressionsformel abweichen.
In der Dokumentation ist weiter zu erklären, ob und in welcher Weise eine Modellvalidierung erfolgte und zu welchem Ergebnis sie führte.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Berlin (67. Berufungskammer) - 67 S 285/24
1. Juli 2025
67 S 285/24 1. Juli 2025
Urteil vom Sozialgericht Magdeburg (43. Kammer) - S 43 AS 3376/13
5. Oktober 2021
S 43 AS 3376/13 5. Oktober 2021