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SG § 9 Eid und feierliches Gelöbnis

Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten

(1) Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit haben folgenden Diensteid zu leisten:
"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne die Worte "so wahr mir Gott helfe" geleistet werden. Gestattet ein Bundesgesetz den Mitgliedern einer Religionsgesellschaft, an Stelle der Worte "ich schwöre" andere Beteuerungsformeln zu gebrauchen, so kann das Mitglied einer solchen Religionsgesellschaft diese Beteuerungsformel sprechen.

(2) Soldaten, die freiwilligen Wehrdienst nach § 58b oder Wehrdienst nach Maßgabe des Wehrpflichtgesetzes leisten, bekennen sich zu ihren Pflichten durch das folgende feierliche Gelöbnis:
"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen."

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Bundesverwaltungsgericht - 2 WD 30.24
1. Oktober 2025
2 WD 30.24 1. Oktober 2025
Beschluss vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen - L 11 AS 472/24 B ER
26. August 2025
L 11 AS 472/24 B ER 26. August 2025
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht - 2 WD 37.24
4. Juni 2025
2 WD 37.24 4. Juni 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 1 Ws 13/25
17. Februar 2025
1 Ws 13/25 17. Februar 2025
Urteil vom Bundessozialgericht - B 12 BA 5/22 R
12. Dezember 2024
B 12 BA 5/22 R 12. Dezember 2024
Urteil vom Bayerisches Landessozialgericht - L 7 AS 122/23
16. Juli 2024
L 7 AS 122/23 16. Juli 2024
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 5 KR 813/23 B ER
12. Juli 2024
L 5 KR 813/23 B ER 12. Juli 2024
Beschluss vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen - L 6 AS 156/24 B ER
12. April 2024
L 6 AS 156/24 B ER 12. April 2024
Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 18 R 149/22
9. April 2024
L 18 R 149/22 9. April 2024
Urteil vom Bundessozialgericht - B 8 SO 16/22 R
29. Februar 2024
B 8 SO 16/22 R 29. Februar 2024