StGB § 271 Mittelbare Falschbeurkundung

Strafgesetzbuch

(1) Wer bewirkt, daß Erklärungen, Verhandlungen oder Tatsachen, welche für Rechte oder Rechtsverhältnisse von Erheblichkeit sind, in öffentlichen Urkunden, Büchern, Dateien oder Registern als abgegeben oder geschehen beurkundet oder gespeichert werden, während sie überhaupt nicht oder in anderer Weise oder von einer Person in einer ihr nicht zustehenden Eigenschaft oder von einer anderen Person abgegeben oder geschehen sind, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine falsche Beurkundung oder Datenspeicherung der in Absatz 1 bezeichneten Art zur Täuschung im Rechtsverkehr gebraucht.

(3) Handelt der Täter gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen Dritten zu bereichern oder eine andere Person zu schädigen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

(4) Der Versuch ist strafbar.

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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 C 16/17
12. Juli 2018
1 C 16/17 12. Juli 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 378/17
11. Januar 2018
3 StR 378/17 11. Januar 2018
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 C 16/16
1. Juni 2017
1 C 16/16 1. Juni 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 128/16
14. Juni 2016
3 StR 128/16 14. Juni 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 389/13
22. Juli 2015
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 156/14
12. Februar 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (2. Kammer) - 2 Sa 410/13
20. Mai 2014
2 Sa 410/13 20. Mai 2014