StPO § 373 Urteil nach erneuter Hauptverhandlung; Verbot der Schlechterstellung

Strafprozeßordnung

(1) In der erneuten Hauptverhandlung ist entweder das frühere Urteil aufrechtzuerhalten oder unter seiner Aufhebung anderweit in der Sache zu erkennen.

(2) Das frühere Urteil darf in Art und Höhe der Rechtsfolgen der Tat nicht zum Nachteil des Verurteilten geändert werden, wenn lediglich der Verurteilte, zu seinen Gunsten die Staatsanwaltschaft oder sein gesetzlicher Vertreter die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt hat. Diese Vorschrift steht der Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus oder einer Entziehungsanstalt nicht entgegen.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 178/16
28. Juni 2017
2 StR 178/16 28. Juni 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 459/16
24. Januar 2017
2 StR 459/16 24. Januar 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 629/14
11. Februar 2015
1 StR 629/14 11. Februar 2015
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 571/14
31. Juli 2014
2 BvR 571/14 31. Juli 2014
Beschluss vom Landgericht Stralsund (23. Strafkammer) - 23 Qs 52/07
24. Oktober 2007
23 Qs 52/07 24. Oktober 2007