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VwGO § 62

Verwaltungsgerichtsordnung

(1) Fähig zur Vornahme von Verfahrenshandlungen sind

1.
die nach bürgerlichem Recht Geschäftsfähigen,
2.
die nach bürgerlichem Recht in der Geschäftsfähigkeit Beschränkten, soweit sie durch Vorschriften des bürgerlichen oder öffentlichen Rechts für den Gegenstand des Verfahrens als geschäftsfähig anerkannt sind.

(2) Betrifft ein Einwilligungsvorbehalt nach § 1825 des Bürgerlichen Gesetzbuchs den Gegenstand des Verfahrens, so ist ein geschäftsfähiger Betreuter nur insoweit zur Vornahme von Verfahrenshandlungen fähig, als er nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts ohne Einwilligung des Betreuers handeln kann oder durch Vorschriften des öffentlichen Rechts als handlungsfähig anerkannt ist.

(3) Für Vereinigungen sowie für Behörden handeln ihre gesetzlichen Vertreter und Vorstände.

(4) §§ 53 bis 58 der Zivilprozeßordnung gelten entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 16 A 389/26.A
13. Mai 2026
16 A 389/26.A 13. Mai 2026
Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht - 8 PA 23/26
14. April 2026
8 PA 23/26 14. April 2026
Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (12. Senat) - 12 S 2367/25
16. Dezember 2025
12 S 2367/25 16. Dezember 2025
Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (14. Senat) - 14 S 1906/25
11. November 2025
14 S 1906/25 11. November 2025
Beschluss vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen - 7 L 1555/25
10. November 2025
7 L 1555/25 10. November 2025
Beschluss vom Verwaltungsgericht Würzburg - W 3 S 25.1666
24. Oktober 2025
W 3 S 25.1666 24. Oktober 2025
Beschluss vom Verwaltungsgericht München - M 7 S 25.4701
23. Oktober 2025
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Urteil vom Verwaltungsgericht Berlin (35. Kammer) - 35 K 437/25 A
14. Oktober 2025
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Beschluss vom Hessischer Verwaltungsgerichtshof (8. Senat) - 8 B 1713/23
26. September 2025
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Urteil vom Anwaltsgerichtshof NRW - 1 AGH 23/25
19. September 2025
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