Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

ZVG § 49

Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung

(1) Der Teil des geringsten Gebots, welcher zur Deckung der Kosten sowie der im § 10 Nr. 1 bis 3 und im § 12 Nr. 1, 2 bezeichneten Ansprüche bestimmt ist, desgleichen der das geringste Gebot übersteigende Betrag des Meistgebots ist von dem Ersteher vor dem Verteilungstermin zu berichtigen (Bargebot).

(2) Das Bargebot ist von dem Zuschlag an zu verzinsen.

(3) Das Bargebot ist so rechtzeitig durch Überweisung auf ein Konto der Gerichtskasse zu entrichten, dass der Betrag der Gerichtskasse vor dem Verteilungstermin gutgeschrieben ist und ein Nachweis hierüber im Termin vorliegt.

(4) Der Ersteher wird durch Hinterlegung von seiner Verbindlichkeit befreit, wenn die Hinterlegung und die Ausschließung der Rücknahme im Verteilungstermin nachgewiesen werden.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 5 U 206/21
6. Mai 2024
5 U 206/21 6. Mai 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 U 109/22
18. April 2024
3 U 109/22 18. April 2024
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (17. Zivilsenat) - 17 U 68/23
22. März 2024
17 U 68/23 22. März 2024
Zuschlagbeschluss vom Amtsgericht Wolfratshausen - 2 K 19/21
18. November 2022
2 K 19/21 18. November 2022
Beschluss vom Unknown court (5. Zivilsenat) - V ZB 128/19
10. Dezember 2020
V ZB 128/19 10. Dezember 2020
Urteil vom Bundesgerichtshof - V ZR 98/19
16. Oktober 2020
V ZR 98/19 16. Oktober 2020
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 267/16
12. Oktober 2017
IX ZR 267/16 12. Oktober 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 96/16
12. Januar 2017
V ZB 96/16 12. Januar 2017
Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 29/15
2. März 2016
II R 29/15 2. März 2016
Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 27/14
2. März 2016
II R 27/14 2. März 2016