Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - II-12 UF 278/11

Tenor

Auf die Beschwerde der Antragsgegnerin wird die Entscheidung über den Versorgungsausgleich in dem Beschluss des Amtsgerichts ‑ Familiengericht ‑ Dortmund vom 26.09.2011 wie folgt ergänzt:

 

Im Wege der internen Teilung wird vom Versicherungskonto des Antragstel­lers Nr. ############ bei der Deutschen Rentenversicherung X (weitere Beteiligte zu 2)) ein Anrecht in Höhe von weiteren 11,9963 knappschaftlichen Entgeltpunkten, bezogen auf den 31.01.2010, auf ein bei der Deutschen Renten­versicherung X einzurichtendes Versicherungskonto der Antragsgegnerin übertragen.

 

Gerichtskosten werden für das Beschwerdeverfahren nicht erhoben; außer­gerichtliche Kosten werden nicht erstattet. Der Wert des Beschwerdeverfah­rens beträgt bis zu 2.500,00 €.


1

G r ü n d e :

2

Das Amtsgericht hat die Teilung des vom Antragsteller während der Ehezeit bei der Deutschen Rentenversicherung X erworbenen Anrechts über 23,9925 Entgeltpunkte „vergessen“. Nach § 10 Abs. 1 VersAusglG war insoweit ergänzend der Versorgungsausgleich wie geschehen durchzuführen.

3

Die Kostenentscheidung beruht auf § 81 FamFG; die Wertfestsetzung hat ihre Grundlage in § 50 FamGKG.

Zitiert von

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