Beschluss vom Landgericht Bonn - 9 O 130/23

Tenor

beschlossen:

Im Wege der einstweiligen Verfügung wird auf Grund des dem Beschluss beigefügten Antrages und der eidesstattlichen Versicherung vom 03.07.2023 gemäß § 935 und wegen der Dringlichkeit des Falles ohne vorangegangene Verhandlung angeordnet:

Der Antragsgegnerin wird untersagt, auf den von ihr betriebenen Social-Media-Plattformen Werbeanzeigen Dritter für Arzneimittel, Medizinprodukte und andere Mittel oder Verfahren zur Behandlung von Krankheiten oder Leiden, die das Bildnis des Antragstellers enthalten, auszuspielen bzw. ausspielen zu lassen und/oder zu veröffentlichen bzw. veröffentlichen zu lassen

wenn dies geschieht, wie

1. am 03.07.2023 für die Anzeigen-ID 1

und/oder

2. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 2

und/oder

3. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 3

und/oder

4. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 4

und/oder

5. am 03.07.2023 für die Anzeigen-ID 5

und/oder

6. am 03.07.2023 für die Anzeigen-ID 6

und/oder

7. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 7

und/oder

8. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 8

und/oder

9. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 9

und/oder

10. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 10

und/oder

11. am 02.07.2023 für die Anzeigen-ID 11

und/oder

12. am 24.06.2023 für die Anzeigen-ID 12

und/oder

13. am 24.06.2023 für die Anzeigen-ID 13

und/oder

14. am 22.06.2023 für die Anzeigen-ID 14

und/oder

15. am 22.06.2023 für die Anzeigen-ID 15

und/oder

16. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 16

und/oder

17. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 17

und/oder

18. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 18

und/oder

19. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 19

und/oder

20. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 20

und/oder

21. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 21

und/oder

22. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 22

und/oder

23. am 07.06.2023 für die Anzeigen-ID 23

und/oder

24. am 03.07.2023 für die Anzeigen-ID 24

und wie in der mit dieser einstweiligen Verfügung verbundenen Anlage ASt 7a wiedergegeben.

Der Antragsgegnerin wird im Fall der Zuwiderhandlung angedroht:

  • die Festsetzung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000,00 EUR ersatzweise für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, die Anordnung von Ordnungshaft

oder

  • die Anordnung unmittelbarer Ordnungshaft von bis zu 6 Monaten, bei mehreren oder wiederholten Zuwiderhandlungen bis zu insgesamt zwei Jahren.

Die Kosten des Verfahrens werden der Antragsgegnerin auferlegt.

Der Verfahrenswert wird auf 60.000,00 EUR festgesetzt.


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