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AktG § 229 Voraussetzungen

Aktiengesetz

(1) Eine Herabsetzung des Grundkapitals, die dazu dienen soll, Wertminderungen auszugleichen, sonstige Verluste zu decken oder Beträge in die Kapitalrücklage einzustellen, kann in vereinfachter Form vorgenommen werden. Im Beschluß ist festzusetzen, daß die Herabsetzung zu diesen Zwecken stattfindet.

(2) Die vereinfachte Kapitalherabsetzung ist nur zulässig, nachdem der Teil der gesetzlichen Rücklage und der Kapitalrücklage, um den diese zusammen über zehn vom Hundert des nach der Herabsetzung verbleibenden Grundkapitals hinausgehen, sowie die Gewinnrücklagen vorweg aufgelöst sind. Sie ist nicht zulässig, solange ein Gewinnvortrag vorhanden ist.

(3) § 222 Abs. 1, 2 und 4, §§ 223, 224, 226 bis 228 über die ordentliche Kapitalherabsetzung gelten sinngemäß.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Kammergericht (12. Zivilsenat) - 12 AktG 1/21
25. März 2021
12 AktG 1/21 25. März 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 AktG 2/20
15. Dezember 2020
5 AktG 2/20 15. Dezember 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 AktG 1/17
13. Februar 2018
5 AktG 1/17 13. Februar 2018
Beschluss vom Kammergericht (23. Zivilsenat) - 23 AktG 1/14
2. Februar 2015
23 AktG 1/14 2. Februar 2015
Beschluss vom Kammergericht (23. Zivilsenat) - 23 AktG 1/11
23. Juni 2011
23 AktG 1/11 23. Juni 2011
Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 11 R 2461/10
1. Februar 2011
L 11 R 2461/10 1. Februar 2011
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - I-15 W 191/10
11. November 2010
I-15 W 191/10 11. November 2010
Beschluss vom Kammergericht (14. Zivilsenat) - 14 AktG 1/09
12. März 2010
14 AktG 1/09 12. März 2010
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 40 O 321/03
28. Januar 2005
40 O 321/03 28. Januar 2005
Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 8 RA 6/03
12. Januar 2005
L 8 RA 6/03 12. Januar 2005