BBergG § 54 Zulassungsverfahren

Bundesberggesetz

(1) Der Unternehmer hat den Betriebsplan, dessen Verlängerung, Ergänzung oder Abänderung vor Beginn der vorgesehenen Arbeiten zur Zulassung einzureichen.

(2) Wird durch die in einem Betriebsplan vorgesehenen Maßnahmen der Aufgabenbereich anderer Behörden oder der Gemeinden als Planungsträger berührt, so sind diese vor der Zulassung des Betriebsplanes durch die zuständige Behörde zu beteiligen. Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung eine weitergehende Beteiligung der Gemeinden vorschreiben, soweit in einem Betriebsplan Maßnahmen zur Lagerung oder Ablagerung von Bodenschätzen, Nebengestein oder sonstigen Massen vorgesehen sind. Satz 2 gilt nicht bei Gewinnungsbetrieben, die im Rahmen eines Planes geführt werden, in dem insbesondere die Abbaugrenzen und Haldenflächen festgelegt sind und der auf Grund eines Bundes- oder Landesgesetzes in einem besonderen Planungsverfahren genehmigt worden ist.

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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (7. Senat) - 7 C 18/15
28. September 2016
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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (7. Senat) - 7 C 22/12
18. Dezember 2014
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Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (7. Senat) - 7 ME 82/11
11. Dezember 2012
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Urteil vom Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße (4. Kammer) - 4 K 61/11.NW
30. Juni 2011
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5. Oktober 2010
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (1. Senat) - 1 A 10231/08
9. Oktober 2008
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Urteil vom Verwaltungsgericht Freiburg - 1 K 899/01
15. Dezember 2004
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