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BGB § 1357 Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Jeder Ehegatte ist berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen. Durch solche Geschäfte werden beide Ehegatten berechtigt und verpflichtet, es sei denn, dass sich aus den Umständen etwas anderes ergibt.

(2) Ein Ehegatte kann die Berechtigung des anderen Ehegatten, Geschäfte mit Wirkung für ihn zu besorgen, beschränken oder ausschließen; besteht für die Beschränkung oder Ausschließung kein ausreichender Grund, so hat das Familiengericht sie auf Antrag aufzuheben. Dritten gegenüber wirkt die Beschränkung oder Ausschließung nur nach Maßgabe des § 1412.

(3) Absatz 1 gilt nicht, wenn die Ehegatten getrennt leben.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Flensburg (2. Zivilkammer) - 2 O 98/25
30. Dezember 2025
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Urteil vom Amtsgericht Lemgo - 18 C 369/25
20. November 2025
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Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (3. Zivilsenat) - 3 U 60/25
14. November 2025
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 203/25
12. November 2025
XII ZB 203/25 12. November 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (16. Zivilsenat) - 16 U 156/24
6. November 2025
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Urteil vom Landessozialgericht Sachsen-Anhalt (8. Senat) - L 8 SO 31/23
26. August 2025
L 8 SO 31/23 26. August 2025
Urteil vom Landgericht Kleve - 6 O 256/24
21. Mai 2025
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Urteil vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern (4. Senat) - L 4 R 189/19
24. April 2025
L 4 R 189/19 24. April 2025
Urteil vom Amtsgericht Schöneberg - 17 C 33/24
15. Oktober 2024
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Urteil vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern (4. Senat) - L 4 R 115/21
7. Mai 2024
L 4 R 115/21 7. Mai 2024