BGB § 1365 Verfügung über Vermögen im Ganzen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ein Ehegatte kann sich nur mit Einwilligung des anderen Ehegatten verpflichten, über sein Vermögen im Ganzen zu verfügen. Hat er sich ohne Zustimmung des anderen Ehegatten verpflichtet, so kann er die Verpflichtung nur erfüllen, wenn der andere Ehegatte einwilligt.

(2) Entspricht das Rechtsgeschäft den Grundsätzen einer ordnungsmäßigen Verwaltung, so kann das Familiengericht auf Antrag des Ehegatten die Zustimmung des anderen Ehegatten ersetzen, wenn dieser sie ohne ausreichenden Grund verweigert oder durch Krankheit oder Abwesenheit an der Abgabe einer Erklärung verhindert und mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 138/17
14. September 2018
V ZR 138/17 14. September 2018
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg - 12 Wx 54/17
6. November 2017
12 Wx 54/17 6. November 2017
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Senat für Familiensachen) - 12 UF 163/16
28. Juli 2017
12 UF 163/16 28. Juli 2017
Urteil vom Landgericht Hamburg - 332 O 182/14
13. Januar 2016
332 O 182/14 13. Januar 2016
Urteil vom Landgericht Hamburg (28. Zivilkammer) - 328 O 411/14
1. Oktober 2015
328 O 411/14 1. Oktober 2015
Urteil vom Landgericht Hamburg (28. Zivilkammer) - 328 O 43/14
22. Dezember 2014
328 O 43/14 22. Dezember 2014
Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 194/13
22. Oktober 2014
XII ZR 194/13 22. Oktober 2014
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 604/13
17. September 2014
XII ZB 604/13 17. September 2014
Beschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat) - 2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06, 2 BvR 288/07
7. Mai 2013
2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06, 2 BvR 288/07 7. Mai 2013