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BGB § 1766a Annahme von Kindern des nichtehelichen Partners

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Für zwei Personen, die in einer verfestigten Lebensgemeinschaft in einem gemeinsamen Haushalt leben, gelten die Vorschriften dieses Untertitels über die Annahme eines Kindes des anderen Ehegatten entsprechend.

(2) Eine verfestigte Lebensgemeinschaft im Sinne des Absatzes 1 liegt in der Regel vor, wenn die Personen

1.
seit mindestens vier Jahren oder
2.
als Eltern eines gemeinschaftlichen Kindes mit diesem
eheähnlich zusammenleben. Sie liegt in der Regel nicht vor, wenn ein Partner mit einem Dritten verheiratet ist.

(3) Ist der Annehmende mit einem Dritten verheiratet, so kann er das Kind seines Partners nur allein annehmen. Die Einwilligung des Dritten in die Annahme ist erforderlich. § 1749 Absatz 1 Satz 2 und 3 und Absatz 2 gilt entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 842/24
10. April 2025
1 BvR 842/24 10. April 2025
Urteil vom Landgericht Lübeck (10. Zivilkammer) - 10 O 323/19
7. Februar 2025
10 O 323/19 7. Februar 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart (18. Senat für Familiensachen) - 18 UF 26/23
6. März 2024
18 UF 26/23 6. März 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 5 UF 228/21
14. April 2023
5 UF 228/21 14. April 2023
Beschluss vom Unknown court (12. Zivilsenat) - XII ZB 18/21
11. August 2021
XII ZB 18/21 11. August 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht Dresden (4. Senat für Familiensachen) - 9 UF 11/21
16. April 2021
9 UF 11/21 16. April 2021
Beschluss vom Amtsgericht Büdingen - 50 F 652/19 AD
10. Juni 2020
50 F 652/19 AD 10. Juni 2020
Beschluss vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 71 F 192/19
5. Mai 2020
71 F 192/19 5. Mai 2020