BGB § 1915 Anwendung des Vormundschaftsrechts

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Auf die Pflegschaft finden die für die Vormundschaft geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung, soweit sich nicht aus dem Gesetz ein anderes ergibt. Abweichend von § 3 Abs. 1 bis 3 des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetzes bestimmt sich die Höhe einer nach § 1836 Abs. 1 zu bewilligenden Vergütung nach den für die Führung der Pflegschaftsgeschäfte nutzbaren Fachkenntnissen des Pflegers sowie nach dem Umfang und der Schwierigkeit der Pflegschaftsgeschäfte, sofern der Pflegling nicht mittellos ist. An die Stelle des Familiengerichts tritt das Betreuungsgericht; dies gilt nicht bei der Pflegschaft für Minderjährige oder für eine Leibesfrucht.

(2) Die Bestellung eines Gegenvormunds ist nicht erforderlich.

(3) § 1793 Abs. 2 findet auf die Pflegschaft für Volljährige keine Anwendung.

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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 212/20
27. Juli 2020
34 Wx 212/20 27. Juli 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 341/18
29. April 2020
34 Wx 341/18 29. April 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig (3. Zivilsenat) - 3 W 37/20
20. April 2020
3 W 37/20 20. April 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 31 Wx 56/17
23. Mai 2019
31 Wx 56/17 23. Mai 2019
Beschluss vom Oberlandesgericht Oldenburg (2. Senat für Familiensachen) - 3 WF 57/18
17. Mai 2018
3 WF 57/18 17. Mai 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 487/17
11. April 2018
XII ZB 487/17 11. April 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 16/17
14. März 2018
IV ZB 16/17 14. März 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 6/16
27. September 2017
XII ZB 6/16 27. September 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 562/16
30. August 2017
XII ZB 562/16 30. August 2017
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (9. Senat) - 9 C 12/16
4. Juli 2017
9 C 12/16 4. Juli 2017