BGB § 2050 Ausgleichungspflicht für Abkömmlinge als gesetzliche Erben

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Abkömmlinge, die als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen, sind verpflichtet, dasjenige, was sie von dem Erblasser bei dessen Lebzeiten als Ausstattung erhalten haben, bei der Auseinandersetzung untereinander zur Ausgleichung zu bringen, soweit nicht der Erblasser bei der Zuwendung ein anderes angeordnet hat.

(2) Zuschüsse, die zu dem Zwecke gegeben worden sind, als Einkünfte verwendet zu werden, sowie Aufwendungen für die Vorbildung zu einem Beruf sind insoweit zur Ausgleichung zu bringen, als sie das den Vermögensverhältnissen des Erblassers entsprechende Maß überstiegen haben.

(3) Andere Zuwendungen unter Lebenden sind zur Ausgleichung zu bringen, wenn der Erblasser bei der Zuwendung die Ausgleichung angeordnet hat.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 222/16
27. Juni 2018
IV ZR 222/16 27. Juni 2018
Urteil vom Niedersächsisches Finanzgericht (3. Senat) - 3 K 388/14
2. September 2015
3 K 388/14 2. September 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 59/13
7. Juli 2015
X ZR 59/13 7. Juli 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 31/14
10. Dezember 2014
IV ZR 31/14 10. Dezember 2014