Eine Verfügung über einen Erbschaftsgegenstand, die im Wege der Zwangsvollstreckung oder der Arrestvollziehung oder durch den Insolvenzverwalter erfolgt, ist im Falle des Eintritts der Nacherbfolge insoweit unwirksam, als sie das Recht des Nacherben vereiteln oder beeinträchtigen würde. Die Verfügung ist unbeschränkt wirksam, wenn der Anspruch eines Nachlassgläubigers oder ein an einem Erbschaftsgegenstand bestehendes Recht geltend gemacht wird, das im Falle des Eintritts der Nacherbfolge dem Nacherben gegenüber wirksam ist.
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BGB § 2115 Zwangsvollstreckungsverfügungen gegen Vorerben
Bürgerliches Gesetzbuch
Referenzen
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Zitiert von
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Beschluss vom Landgericht Bonn - 43 T 81/24
10. Juli 2025
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43 T 81/24 | 10. Juli 2025 |
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Beschluss vom Oberlandesgericht Nürnberg - 8 W 1738/21
17. August 2021
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8 W 1738/21 | 17. August 2021 |