BGB § 216 Wirkung der Verjährung bei gesicherten Ansprüchen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Verjährung eines Anspruchs, für den eine Hypothek, eine Schiffshypothek oder ein Pfandrecht besteht, hindert den Gläubiger nicht, seine Befriedigung aus dem belasteten Gegenstand zu suchen.

(2) Ist zur Sicherung eines Anspruchs ein Recht verschafft worden, so kann die Rückübertragung nicht auf Grund der Verjährung des Anspruchs gefordert werden. Ist das Eigentum vorbehalten, so kann der Rücktritt vom Vertrag auch erfolgen, wenn der gesicherte Anspruch verjährt ist.

(3) Die Absätze 1 und 2 finden keine Anwendung auf die Verjährung von Ansprüchen auf Zinsen und andere wiederkehrende Leistungen.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 13 U 242/16
24. Januar 2018
13 U 242/16 24. Januar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 230/15
21. Oktober 2016
V ZR 230/15 21. Oktober 2016
Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 263/14
20. Juli 2016
VIII ZR 263/14 20. Juli 2016
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (3. Kammer) - 3 Sa 475/11
13. Dezember 2011
3 Sa 475/11 13. Dezember 2011