BGB § 307 Inhaltskontrolle

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unwirksam, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen. Eine unangemessene Benachteiligung kann sich auch daraus ergeben, dass die Bestimmung nicht klar und verständlich ist.

(2) Eine unangemessene Benachteiligung ist im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung

1.
mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist oder
2.
wesentliche Rechte oder Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben, so einschränkt, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist.

(3) Die Absätze 1 und 2 sowie die §§ 308 und 309 gelten nur für Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, durch die von Rechtsvorschriften abweichende oder diese ergänzende Regelungen vereinbart werden. Andere Bestimmungen können nach Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 1 Satz 1 unwirksam sein.

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15. November 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 109/18
14. November 2018
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Urteil vom Arbeitsgericht Paderborn - 4 Ca 858/18
31. Oktober 2018
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Urteil vom Landgericht Köln - 21 O 53/17
23. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 593/16
16. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 298/17
11. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 288/17
11. Oktober 2018
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14. September 2018
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