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BGB § 307 Inhaltskontrolle

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unwirksam, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen. Eine unangemessene Benachteiligung kann sich auch daraus ergeben, dass die Bestimmung nicht klar und verständlich ist.

(2) Eine unangemessene Benachteiligung ist im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung

1.
mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist oder
2.
wesentliche Rechte oder Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben, so einschränkt, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist.

(3) Die Absätze 1 und 2 sowie die §§ 308 und 309 gelten nur für Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, durch die von Rechtsvorschriften abweichende oder diese ergänzende Regelungen vereinbart werden. Andere Bestimmungen können nach Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 1 Satz 1 unwirksam sein.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 102 Sch 170/25 e
29. April 2026
102 Sch 170/25 e 29. April 2026
Endurteil vom Landgericht München II - 29 O 15948/25
20. April 2026
29 O 15948/25 20. April 2026
Urteil vom Amtsgericht Hamburg - 49 C 526/24
15. April 2026
49 C 526/24 15. April 2026
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht - I CC 2/25
1. April 2026
I CC 2/25 1. April 2026
Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 68/24
26. März 2026
VII ZR 68/24 26. März 2026
Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 108/24
26. März 2026
VII ZR 108/24 26. März 2026
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht - II CC 1/25
26. März 2026
II CC 1/25 26. März 2026
Urteil vom Landgericht Stuttgart (29. Zivilkammer) - 29 O 350/25
25. März 2026
29 O 350/25 25. März 2026
Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 18 K 1563/22
20. März 2026
18 K 1563/22 20. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 8 U 17/25
12. März 2026
8 U 17/25 12. März 2026