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BGB § 311a Leistungshindernis bei Vertragsschluss

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Wirksamkeit eines Vertrags steht es nicht entgegen, dass der Schuldner nach § 275 Abs. 1 bis 3 nicht zu leisten braucht und das Leistungshindernis schon bei Vertragsschluss vorliegt.

(2) Der Gläubiger kann nach seiner Wahl Schadensersatz statt der Leistung oder Ersatz seiner Aufwendungen in dem in § 284 bestimmten Umfang verlangen. Dies gilt nicht, wenn der Schuldner das Leistungshindernis bei Vertragsschluss nicht kannte und seine Unkenntnis auch nicht zu vertreten hat. § 281 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 5 findet entsprechende Anwendung.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe (6. Zivilsenat) - 6 U 292/21
23. Dezember 2025
6 U 292/21 23. Dezember 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - V ZR 15/24
19. Dezember 2025
V ZR 15/24 19. Dezember 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 18/24
8. Oktober 2025
VIII ZR 18/24 8. Oktober 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Bamberg - 12 U 123/24
2. Oktober 2025
12 U 123/24 2. Oktober 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe (6. Zivilsenat) - 6 U 115/21
14. Mai 2025
6 U 115/21 14. Mai 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (6. Kammer) - 6 Sa 211 öD/24
4. Dezember 2024
6 Sa 211 öD/24 4. Dezember 2024
Endurteil vom Amtsgericht München - 191 C 12116/24
28. November 2024
191 C 12116/24 28. November 2024
Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (4. Zivilsenat) - 4 U 74/23
31. Oktober 2024
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Urteil vom Landgericht Hamburg (10. Zivilkammer) - 310 O 178/23
21. Oktober 2024
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 2 U 65/23
21. Oktober 2024
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