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BGB § 341 Strafversprechen für nicht gehörige Erfüllung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat der Schuldner die Strafe für den Fall versprochen, dass er seine Verbindlichkeit nicht in gehöriger Weise, insbesondere nicht zu der bestimmten Zeit, erfüllt, so kann der Gläubiger die verwirkte Strafe neben der Erfüllung verlangen.

(2) Steht dem Gläubiger ein Anspruch auf Schadensersatz wegen der nicht gehörigen Erfüllung zu, so findet die Vorschrift des § 340 Abs. 2 Anwendung.

(3) Nimmt der Gläubiger die Erfüllung an, so kann er die Strafe nur verlangen, wenn er sich das Recht dazu bei der Annahme vorbehält.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 129/24
22. Mai 2025
VII ZR 129/24 22. Mai 2025
Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 Sch 116/23 e
26. Juni 2024
101 Sch 116/23 e 26. Juni 2024
Urteil vom Landgericht Köln - 14 S 11/20
25. Januar 2024
14 S 11/20 25. Januar 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (21. Zivilsenat) - 21 U 95/21
24. Februar 2023
21 U 95/21 24. Februar 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (2. Zivilsenat) - 2 U 88/21
3. Februar 2023
2 U 88/21 3. Februar 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig - 8 U 149/21
8. Dezember 2022
8 U 149/21 8. Dezember 2022
Urteil vom Verwaltungsgericht Stuttgart - 7 K 7009/17
8. Juli 2020
7 K 7009/17 8. Juli 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (16. Zivilsenat) - 16 U 158/18
12. März 2020
16 U 158/18 12. März 2020
Urteil vom Kammergericht (21. Zivilsenat) - 21 U 90/17
15. Mai 2018
21 U 90/17 15. Mai 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 12 U 156/16
12. Juli 2017
12 U 156/16 12. Juli 2017