BGB § 516 Begriff der Schenkung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert, ist Schenkung, wenn beide Teile darüber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt.

(2) Ist die Zuwendung ohne den Willen des anderen erfolgt, so kann ihn der Zuwendende unter Bestimmung einer angemessenen Frist zur Erklärung über die Annahme auffordern. Nach dem Ablauf der Frist gilt die Schenkung als angenommen, wenn nicht der andere sie vorher abgelehnt hat. Im Falle der Ablehnung kann die Herausgabe des Zugewendeten nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung gefordert werden.

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Urteil vom Finanzgericht Hamburg (3. Senat) - 3 K 77/17
12. Juni 2018
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (6. Senat) - 6 A 11945/17
5. Juni 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 170/16
14. März 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 119/15
30. Januar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 119/16
5. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 225/16
14. März 2017
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (9. Zivilsenat) - 9 U 84/16
8. Februar 2017
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (10. Zivilsenat) - 10 U 4/16
15. November 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 184/14
13. Oktober 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 513/15
28. September 2016
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