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BGB § 715b Gesellschafterklage

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Jeder Gesellschafter ist befugt, einen auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhenden Anspruch der Gesellschaft gegen einen anderen Gesellschafter im eigenen Namen gerichtlich geltend zu machen, wenn der dazu berufene geschäftsführungsbefugte Gesellschafter dies pflichtwidrig unterlässt. Die Befugnis nach Satz 1 erstreckt sich auch auf einen Anspruch der Gesellschaft gegen einen Dritten, wenn dieser an dem pflichtwidrigen Unterlassen mitwirkte oder es kannte.

(2) Eine Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag, welche das Klagerecht ausschließt oder dieser Vorschrift zuwider beschränkt, ist unwirksam.

(3) Der klagende Gesellschafter hat die Gesellschaft unverzüglich über die Erhebung der Klage und die Lage des Rechtsstreits zu unterrichten. Ferner hat er das Gericht über die erfolgte Unterrichtung in Kenntnis zu setzen. Das Gericht hat auf eine unverzügliche Unterrichtung der Gesellschaft hinzuwirken.

(4) Soweit über den Anspruch durch rechtskräftiges Urteil entschieden worden ist, wirkt die Entscheidung für und gegen die Gesellschaft.

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Urteil vom Landgericht Frankfurt am Main (6. Zivilkammer) - 2-06 O 436/25
11. Februar 2026
2-06 O 436/25 11. Februar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (21. Zivilsenat) - 21 U 17/25
4. November 2025
21 U 17/25 4. November 2025
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Zivilsenat) - 1 U 153/24
7. Februar 2025
1 U 153/24 7. Februar 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - II ZR 85/23
5. November 2024
II ZR 85/23 5. November 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (15. Zivilsenat) - 15 U 133/22
19. Oktober 2023
15 U 133/22 19. Oktober 2023