BGB § 738 Auseinandersetzung beim Ausscheiden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Scheidet ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, so wächst sein Anteil am Gesellschaftsvermögen den übrigen Gesellschaftern zu. Diese sind verpflichtet, dem Ausscheidenden die Gegenstände, die er der Gesellschaft zur Benutzung überlassen hat, nach Maßgabe des § 732 zurückzugeben, ihn von den gemeinschaftlichen Schulden zu befreien und ihm dasjenige zu zahlen, was er bei der Auseinandersetzung erhalten würde, wenn die Gesellschaft zur Zeit seines Ausscheidens aufgelöst worden wäre. Sind gemeinschaftliche Schulden noch nicht fällig, so können die übrigen Gesellschafter dem Ausscheidenden, statt ihn zu befreien, Sicherheit leisten.

(2) Der Wert des Gesellschaftsvermögens ist, soweit erforderlich, im Wege der Schätzung zu ermitteln.

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Urteil vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (10. Senat) - 10 LB 207/19
4. November 2020
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Urteil vom Finanzgericht Hamburg (2. Senat) - 2 K 206/17
21. Juli 2020
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Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg - 10 S 1990/18
14. Mai 2019
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 10/18
5. Juli 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 1/16
6. Februar 2018
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Urteil vom Finanzgericht Köln - 10 K 1180/13
29. September 2016
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 34 U 231/15
29. September 2016
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2. September 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 74/14
12. Juli 2016
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