BGB § 738 Auseinandersetzung beim Ausscheiden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Scheidet ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, so wächst sein Anteil am Gesellschaftsvermögen den übrigen Gesellschaftern zu. Diese sind verpflichtet, dem Ausscheidenden die Gegenstände, die er der Gesellschaft zur Benutzung überlassen hat, nach Maßgabe des § 732 zurückzugeben, ihn von den gemeinschaftlichen Schulden zu befreien und ihm dasjenige zu zahlen, was er bei der Auseinandersetzung erhalten würde, wenn die Gesellschaft zur Zeit seines Ausscheidens aufgelöst worden wäre. Sind gemeinschaftliche Schulden noch nicht fällig, so können die übrigen Gesellschafter dem Ausscheidenden, statt ihn zu befreien, Sicherheit leisten.

(2) Der Wert des Gesellschaftsvermögens ist, soweit erforderlich, im Wege der Schätzung zu ermitteln.

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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 10/18
5. Juli 2018
V ZB 10/18 5. Juli 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 1/16
6. Februar 2018
II ZR 1/16 6. Februar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 74/14
12. Juli 2016
II ZR 74/14 12. Juli 2016
Urteil vom Niedersächsisches Finanzgericht (8. Senat) - 8 K 272/14
23. Februar 2016
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZB 25/14
12. Januar 2016
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 304 O 329/13
11. Dezember 2015
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZB 23/14
29. September 2015
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (Kartellsenat) - EnVR 10/13
3. Juni 2014
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Urteil vom Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (3. Senat) - 3 K 1223/11
29. Januar 2014
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Beschluss vom Bundesfinanzhof (4. Senat) - IV B 96/10
26. Oktober 2011
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