Ist im Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass, wenn ein Gesellschafter kündigt, die Gesellschaft unter den übrigen Gesellschaftern fortbestehen soll, so kann ein Gesellschafter, in dessen Person ein die übrigen Gesellschafter nach § 723 Abs. 1 Satz 2 zur Kündigung berechtigender Umstand eintritt, aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das Ausschließungsrecht steht den übrigen Gesellschaftern gemeinschaftlich zu. Die Ausschließung erfolgt durch Erklärung gegenüber dem auszuschließenden Gesellschafter.
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BGB § 737 Ausschluss eines Gesellschafters
Bürgerliches Gesetzbuch
Referenzen
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Zitiert von
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Beschluss vom Landgericht München II - 16 T 9523/24
19. August 2024
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16 T 9523/24 | 19. August 2024 |
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Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 12 KLs 504 Js 1820/21
28. März 2024
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12 KLs 504 Js 1820/21 | 28. März 2024 |
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 21/23
19. Juni 2023
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8 U 21/23 | 19. Juni 2023 |
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Urteil vom Bundesgerichtshof - II ZR 76/21
17. Januar 2023
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II ZR 76/21 | 17. Januar 2023 |
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 138/17
14. September 2018
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V ZR 138/17 | 14. September 2018 |
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 307/16
11. September 2018
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II ZR 307/16 | 11. September 2018 |
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Urteil vom Landgericht Köln - 29 S 180/15
7. Juli 2016
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Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (3. Zivilsenat) - 3 U 1462/12
15. Juli 2014
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3 U 1462/12 | 15. Juli 2014 |