BGB § 832 Haftung des Aufsichtspflichtigen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer kraft Gesetzes zur Führung der Aufsicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustands der Beaufsichtigung bedarf, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden sein würde.

(2) Die gleiche Verantwortlichkeit trifft denjenigen, welcher die Führung der Aufsicht durch Vertrag übernimmt.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 394/17
20. November 2018
VI ZR 394/17 20. November 2018
Urteil vom Amtsgericht Zeitz - 4 C 22/18
29. Mai 2018
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Urteil vom Landgericht Flensburg - 8 S 21/16
4. Mai 2018
8 S 21/16 4. Mai 2018
Urteil vom Landgericht Flensburg (8. Zivilkammer) - 8 O 9/16
31. August 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 7/14
11. Juni 2015
I ZR 7/14 11. Juni 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 75/14
11. Juni 2015
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Urteil vom Oberlandesgericht Naumburg (1. Zivilsenat) - 1 U 114/12
25. März 2013
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 6 U 92/99
16. September 1999
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