BGB § 892 Öffentlicher Glaube des Grundbuchs

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zugunsten desjenigen, welcher ein Recht an einem Grundstück oder ein Recht an einem solchen Recht durch Rechtsgeschäft erwirbt, gilt der Inhalt des Grundbuchs als richtig, es sei denn, dass ein Widerspruch gegen die Richtigkeit eingetragen oder die Unrichtigkeit dem Erwerber bekannt ist. Ist der Berechtigte in der Verfügung über ein im Grundbuch eingetragenes Recht zugunsten einer bestimmten Person beschränkt, so ist die Beschränkung dem Erwerber gegenüber nur wirksam, wenn sie aus dem Grundbuch ersichtlich oder dem Erwerber bekannt ist.

(2) Ist zu dem Erwerb des Rechts die Eintragung erforderlich, so ist für die Kenntnis des Erwerbers die Zeit der Stellung des Antrags auf Eintragung oder, wenn die nach § 873 erforderliche Einigung erst später zustande kommt, die Zeit der Einigung maßgebend.

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 463/19
16. Juli 2020
34 Wx 463/19 16. Juli 2020
Beschluss vom Sächsisches Oberverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 L 110/17
31. Juli 2019
2 L 110/17 31. Juli 2019
Beschluss vom Sächsisches Oberverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 M 10/19
14. Mai 2019
2 M 10/19 14. Mai 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 5 U 34/18
29. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 199/17
20. Juli 2018
V ZR 199/17 20. Juli 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 230/15
19. April 2018
IX ZR 230/15 19. April 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 299/14
9. Februar 2018
V ZR 299/14 9. Februar 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZB 23/14
30. August 2017
VII ZB 23/14 30. August 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 47/16
20. Juli 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 136/16
13. Juli 2017
V ZB 136/16 13. Juli 2017