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GKG 2004 § 71 Übergangsvorschrift

Gerichtskostengesetz

(1) In Rechtsstreitigkeiten, die vor dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung anhängig geworden sind, werden die Kosten nach bisherigem Recht erhoben. Dies gilt nicht im Verfahren über ein Rechtsmittel, das nach dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung eingelegt worden ist. Die Sätze 1 und 2 gelten auch, wenn Vorschriften geändert werden, auf die dieses Gesetz verweist.

(2) In Strafsachen, in gerichtlichen Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten und nach dem Strafvollzugsgesetz, auch in Verbindung mit § 92 des Jugendgerichtsgesetzes, werden die Kosten nach dem bisherigen Recht erhoben, wenn die über die Kosten ergehende Entscheidung vor dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung rechtskräftig geworden ist.

(3) In Insolvenzverfahren, Verteilungsverfahren nach der Schifffahrtsrechtlichen Verteilungsordnung und Verfahren der Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung gilt das bisherige Recht für Kosten, die vor dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung fällig geworden sind.

Referenzen

  • § 92 1x (nicht zugeordnet)

Zitiert von

Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 1 K 6863/24
29. August 2025
1 K 6863/24 29. August 2025
Beschluss vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg (15. Senat) - 15 KO 15092/25
29. August 2025
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (3. Senat) - 3 LB 851/17
20. Dezember 2022
3 LB 851/17 20. Dezember 2022
Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 17 K 8594/12
4. November 2013
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Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 2 KN 230/05 KR
6. Dezember 2007
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Trier (5. Kammer) - 5 K 439/04.TR
16. Februar 2006
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Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 6 K 4833/03.A
15. Juli 2004
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