HGB § 235

Handelsgesetzbuch

(1) Nach der Auflösung der Gesellschaft hat sich der Inhaber des Handelsgeschäfts mit dem stillen Gesellschafter auseinanderzusetzen und dessen Guthaben in Geld zu berichtigen.

(2) Die zur Zeit der Auflösung schwebenden Geschäfte werden von dem Inhaber des Handelsgeschäfts abgewickelt. Der stille Gesellschafter nimmt teil an dem Gewinn und Verlust, der sich aus diesen Geschäften ergibt.

(3) Er kann am Schluß jedes Geschäftsjahrs Rechenschaft über die inzwischen beendigten Geschäfte, Auszahlung des ihm gebührenden Betrags und Auskunft über den Stand der noch schwebenden Geschäfte verlangen.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 139/17
5. Juli 2018
IX ZR 139/17 5. Juli 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 140/15
6. Dezember 2016
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Urteil vom Landgericht Hamburg (18. Kammer für Handelssachen) - 418 HKO 1/16
19. Mai 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 333/14
8. Dezember 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 13/14
3. November 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 335/13
3. Februar 2015
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Urteil vom Bundesfinanzhof (1. Senat) - I R 62/08
27. März 2012
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