HGB § 236

Handelsgesetzbuch

(1) Wird über das Vermögen des Inhabers des Handelsgeschäfts das Insolvenzverfahren eröffnet, so kann der stille Gesellschafter wegen der Einlage, soweit sie den Betrag des auf ihn fallenden Anteils am Verlust übersteigt, seine Forderung als Insolvenzgläubiger geltend machen.

(2) Ist die Einlage rückständig, so hat sie der stille Gesellschafter bis zu dem Betrag, welcher zur Deckung seines Anteils am Verlust erforderlich ist, zur Insolvenzmasse einzuzahlen.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 284/15
16. Mai 2017
II ZR 284/15 16. Mai 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 227/15
14. März 2017
II ZR 227/15 14. März 2017
Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 120/15
20. September 2016
II ZR 120/15 20. September 2016
Urteil vom Landgericht Siegen - 3 S 54/15
25. Januar 2016
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Urteil vom Amtsgericht Euskirchen - 20 C 41/14
2. März 2015
20 C 41/14 2. März 2015
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (5. Zivilsenat) - 5 U 66/08
30. Oktober 2008
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