StGB § 46 Grundsätze der Strafzumessung

Strafgesetzbuch

(1) Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu berücksichtigen.

(2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende, die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille, das Maß der Pflichtwidrigkeit, die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat, das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.

(3) Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht berücksichtigt werden.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 4 RVs 108/20
8. Oktober 2020
4 RVs 108/20 8. Oktober 2020
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7. Mai 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 4 RVs 7/20
30. Januar 2020
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Rev 41/19
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7. Oktober 2019
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