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StGB § 90 Verunglimpfung des Bundespräsidenten

Strafgesetzbuch

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) In minder schweren Fällen kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2), wenn nicht die Voraussetzungen des § 188 erfüllt sind.

(3) Die Strafe ist Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn die Tat eine Verleumdung (§ 187) ist oder wenn der Täter sich durch die Tat absichtlich für Bestrebungen gegen den Bestand der Bundesrepublik Deutschland oder gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt.

(4) Die Tat wird nur mit Ermächtigung des Bundespräsidenten verfolgt.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Lüneburg - 25 NBs 4/25
8. September 2025
25 NBs 4/25 8. September 2025
Beschluss vom Thüringer Oberlandesgericht (1. Strafsenat) - 1 OAus 27/24
28. Februar 2025
1 OAus 27/24 28. Februar 2025
Beschluss vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 28 L 714/24.A
25. April 2024
28 L 714/24.A 25. April 2024
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 13a ZB 22.30152
9. Februar 2023
13a ZB 22.30152 9. Februar 2023
Urteil vom Verwaltungsgericht Augsburg - Au 3 K 20.31411
29. Juni 2022
Au 3 K 20.31411 29. Juni 2022
Beschluss vom Sächsisches Oberverwaltungsgericht - 6 B 360/21
21. September 2021
6 B 360/21 21. September 2021
Urteil vom Unknown court (3. Strafsenat) - 3 StR 365/20
25. Februar 2021
3 StR 365/20 25. Februar 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Senat für Bußgeldsachen) - 2 Ss-OWi 506/17
23. Mai 2018
2 Ss-OWi 506/17 23. Mai 2018
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (6. Senat) - OVG 6 S 1.13
14. Juni 2013
OVG 6 S 1.13 14. Juni 2013