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UKlaG § 2b Missbräuchliche Geltendmachung von Ansprüchen

Gesetz über Unterlassungsklagen bei Verbraucherrechts- und anderen Verstößen

Die Geltendmachung eines Anspruchs nach den §§ 1 bis 2a ist unzulässig, wenn sie unter Berücksichtigung der gesamten Umstände missbräuchlich ist, insbesondere wenn sie vorwiegend dazu dient, gegen den Anspruchsgegner einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen oder Kosten der Rechtsverfolgung entstehen zu lassen. In diesen Fällen kann der Anspruchsgegner Ersatz der für seine Rechtsverteidigung erforderlichen Aufwendungen verlangen. Weitergehende Ersatzansprüche bleiben unberührt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 31 U 64/24
10. März 2025
31 U 64/24 10. März 2025
Urteil vom Kammergericht (5. Zivilsenat) - 5 UKl 5/24
5. November 2024
5 UKl 5/24 5. November 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (9. Zivilsenat) - 9 UKl 2/24
10. Juli 2024
9 UKl 2/24 10. Juli 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 2 U 46/18
4. Juli 2019
2 U 46/18 4. Juli 2019
Urteil vom Unknown court (1. Zivilsenat) - I ZR 205/17
9. Mai 2019
I ZR 205/17 9. Mai 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (6. Zivilsenat) - 6 U 134/15
14. März 2019
6 U 134/15 14. März 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 26/17
13. September 2018
I ZR 26/17 13. September 2018
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 4 A 1621/14
16. April 2018
4 A 1621/14 16. April 2018
Urteil vom Landgericht Dortmund - 25 O 82/17
28. März 2017
25 O 82/17 28. März 2017