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VersAusglG § 19 Fehlende Ausgleichsreife

Gesetz über den Versorgungsausgleich

(1) Ist ein Anrecht nicht ausgleichsreif, so findet insoweit ein Wertausgleich bei der Scheidung nicht statt. § 5 Abs. 2 gilt entsprechend.

(2) Ein Anrecht ist nicht ausgleichsreif,

1.
wenn es dem Grund oder der Höhe nach nicht hinreichend verfestigt ist, insbesondere als noch verfallbares Anrecht im Sinne des Betriebsrentengesetzes,
2.
soweit es auf eine abzuschmelzende Leistung gerichtet ist,
3.
soweit sein Ausgleich für die ausgleichsberechtigte Person unwirtschaftlich wäre oder
4.
wenn es bei einem ausländischen, zwischenstaatlichen oder überstaatlichen Versorgungsträger besteht.

(3) Hat ein Ehegatte nicht ausgleichsreife Anrechte nach Absatz 2 Nr. 4 erworben, so findet ein Wertausgleich bei der Scheidung auch in Bezug auf die sonstigen Anrechte der Ehegatten nicht statt, soweit dies für den anderen Ehegatten unbillig wäre.

(4) Ausgleichsansprüche nach der Scheidung gemäß den §§ 20 bis 26 bleiben unberührt.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 4 UF 133/25
1. Dezember 2025
4 UF 133/25 1. Dezember 2025
Beschluss vom Amtsgericht Münster - 65 F 1846/24
12. Mai 2025
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Beschluss vom Amtsgericht München - 565 F 15841/23
27. März 2025
565 F 15841/23 27. März 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 26 UF 85/24 e
12. März 2025
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Beschluss vom Amtsgericht Detmold - 32 F 148/21 VA
16. Dezember 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 496/22
12. Juni 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - II-14 UF 20/24
10. Juni 2024
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18. April 2024
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