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ZPO § 371 Beweis durch Augenschein

Zivilprozessordnung

(1) Der Beweis durch Augenschein wird durch Bezeichnung des Gegenstandes des Augenscheins und durch die Angabe der zu beweisenden Tatsachen angetreten. Ist ein elektronisches Dokument Gegenstand des Beweises, wird der Beweis durch Vorlegung oder Übermittlung der Datei angetreten.

(2) Befindet sich der Gegenstand nach der Behauptung des Beweisführers nicht in seinem Besitz, so wird der Beweis außerdem durch den Antrag angetreten, zur Herbeischaffung des Gegenstandes eine Frist zu setzen oder eine Anordnung nach § 144 zu erlassen. Die §§ 422 bis 432 gelten entsprechend.

(3) Vereitelt eine Partei die ihr zumutbare Einnahme des Augenscheins, so können die Behauptungen des Gegners über die Beschaffenheit des Gegenstandes als bewiesen angesehen werden.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Bamberg - 12 U 80/24 e
14. August 2025
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Endurteil vom Amtsgericht Landau a.d. Isar - 1 C 466/24
17. März 2025
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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 18 K 1692/18
27. September 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 20 U 23/24
20. September 2024
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Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 2 U 59/23
18. April 2024
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Teilurteil vom Oberlandesgericht Köln - 15 U 314/19
6. Februar 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - I ZB 51/23
25. Januar 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 20 U 232/23
14. Dezember 2023
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 141/22
29. November 2023
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XI ZB 1/23
10. Oktober 2023
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