ZPO § 371 Beweis durch Augenschein

Zivilprozessordnung

(1) Der Beweis durch Augenschein wird durch Bezeichnung des Gegenstandes des Augenscheins und durch die Angabe der zu beweisenden Tatsachen angetreten. Ist ein elektronisches Dokument Gegenstand des Beweises, wird der Beweis durch Vorlegung oder Übermittlung der Datei angetreten.

(2) Befindet sich der Gegenstand nach der Behauptung des Beweisführers nicht in seinem Besitz, so wird der Beweis außerdem durch den Antrag angetreten, zur Herbeischaffung des Gegenstandes eine Frist zu setzen oder eine Anordnung nach § 144 zu erlassen. Die §§ 422 bis 432 gelten entsprechend.

(3) Vereitelt eine Partei die ihr zumutbare Einnahme des Augenscheins, so können die Behauptungen des Gegners über die Beschaffenheit des Gegenstandes als bewiesen angesehen werden.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 13 U 244/18
23. Januar 2020
13 U 244/18 23. Januar 2020
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 233/17
15. Mai 2018
VI ZR 233/17 15. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 205/15
16. März 2017
I ZR 205/15 16. März 2017
Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (9. Senat) - 9 B 64/15
20. Juli 2016
9 B 64/15 20. Juli 2016
Beschluss vom Bundessozialgericht (5. Senat) - B 5 RS 10/16 B
18. Mai 2016
B 5 RS 10/16 B 18. Mai 2016
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 6 O 330/13
6. Mai 2014
6 O 330/13 6. Mai 2014
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 6 O 330/13 U.
6. Mai 2014
6 O 330/13 U. 6. Mai 2014
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-22 U 156/13
11. April 2014
I-22 U 156/13 11. April 2014
Urteil vom Landgericht Stuttgart - 13 S 95/12
7. November 2012
13 S 95/12 7. November 2012
Beschluss vom Landgericht Lüneburg (4. Zivilkammer) - 4 T 12/12
16. Juli 2012
4 T 12/12 16. Juli 2012